IBY Immobilien

Immobilien in Deutschland

Der Immobilienmarkt in Deutschland

Der Zustand an den Märkten nach der weltweiten Finanzkrise hat die noch im Frühjahr 2008 durchweg positiven Prognosen, die Entwicklung der Immobilienbranche betreffend, deutlich abgeschwächt.

Investoren sind verunsichert und ziehen Kapital ab. Die täglichen Meldungen der Weltfinanzmärkte machen klar, wie verletzlich manche Risikosysteme sind und welche weitreichenden Folgen daraus resultieren können.

Sind noch im Jahr 2007 fast 100Milliarden Euro in deutsche Immobilien geflossen, so wird das Investitionsverhalten vom In-und Ausland nach der Finanzmarktkrise verändert ausfallen. Betroffen sind Kapitalmärkte und damit eigentlich alles, was den täglichen Handelsbedarf ausmacht. Ein neues Wort macht derzeit die Runde. Die Rede ist von der sogenannten "subprime-Krise".

Was im Einzelnen dahintersteckt ist sensationell kompliziert, aber dennoch scheinbar einfach zu erklären, wenn auch manche noch unbekannte, zu klärende Hintergründe gravierenderen Ursprungs sind. Die Zahlungsunfähigkeit und der daraus resultierende Konkurs einer Bank, setzt sich aus ein paar ungünstigen Faktoren zusammen.

Hat die Bank aufgrund von Kreditvergaben Verluste erlitten , die das vorhandene Kapital mitsamt den Kapitalreserven übersteigen, ist sie insolvent und somit nicht mehr in der Lage am Markt mit Investitionen mitzuhalten. Hinzu kommen private Anleger, Investment- Fonds etc., die ebenfalls auf ihre zugesicherte Rendite pochen. Unsicherheit macht sich breit, denn die Liquidität vieler Banken und deren häufig, aufgrund von Fehlspekulationen, insolventer Kreditnehmer, ließ in jüngster Vergangenheit, sehr zum Nachteil des Welthandels, zu wünschen übrig.

Volkwirtschaftliche Analysen den Markt betreffend, haben gehörig danebengelegen und müssen nach dem weltweiten Finanzzusammenbruch völlig neu überarbeitet werden.

"Schwarzmalerei ist unangebracht", behaupten zumindest die einen, während die anderen skeptisch das geringere Transaktions-und Investitionsvolumen von Kapitalanlegern beobachten.

Der "Dominoeffekt" dieser globalen Finanzkrise hat nachhaltigen Einfluss auf Kapitaleinsätze und stellt die derzeitige Lage in der internationalen wie nationalen Immobilienbranche vor ganz neue Herausforderungen. Jetzt heißt es, auf diese Veränderungen zu reagieren, den schwankenden Markt zu stabilisieren, auszubauen und langfristig für finanzstarke Investoren attraktiv zu halten.

Die fetten Jahre sind vorbei. Experten sehen Handlungsbedarf im Investmenthandel und raten immer häufiger zu risikominimierteren, eigenkapitalstarken Anlagen bei guter Rendite. Um sich auf die aktuelle Situation einzustellen, muss die Immobilienbranche in Deutschland mit neuen Vermarktungsargumenten und Strategien aufwarten. Doch mit welchen Argumenten angesichts der inflationären Politik momentan kann man den Investoren und Anlegern Solidität sichern?

Steigende Preise für fossile Brennstoffe, knappe Rohstoffe und ständig ansteigender Co² Ausstoß haben, neben den maroden Kapitalreserven, Einfluss auf Handel und Wirtschaft. Die Finanzierungsbedingungen tendieren mehr zu hohen Eigenkapitalquoten, um der überforderten Refinanzierungsproblematik entgegenzuwirken. Die Immobilienbranche setzt zunehmend auf Investitionsprogramme mit guter Finanzierungsstruktur und Eigenkapitaleinsätzen. Der Standort Deutschland muss ausgebaut und mit besonderen innovativen Ideen international beworben werden, um im Wettbewerb ganz oben mitzumischen.

Mit dem Wandel und Ausbau der Infrastruktur in den Städten, dem Angebot von Gewerbeimmobilien in 1A-Lagen und ausgewiesenen Gewerbegebieten an peripheren Städteumgehungen, hat man auf städtebauliche Bedürfnisse reagiert und plant bzw. realisiert zahlreiche Bauvorhaben. Solvente Investoren erkennen den Vorteil substanzerhaltender Maßnahmen und erzielen im Endeffekt höhere Mieten, irrelevant, ob es sich um Wohn-oder Gewerbeimmobilien handelt. Der Wohnraumimmobilienmarkt in Deutschland ist derzeit stabil und zeigt sich erwartungsgemäß in fast zyklisch wiederkehrenden steigenden oder fallenden Verkaufserträgen. Man kann nicht von einem erheblichen Preisverfall der privaten Immobilie reden. Noch zumindest nicht, obwohl die flutartigen amerikanischen Eigenheimverkäufe, die die Immobilienpreise dort in den Keller fallen ließen, längst den europäischen Immobilienmarkt erreicht haben. In England und Spanien steht ein Preisturz der privaten Immobilienwirtschaft unmittelbar bevor.

Langjährige Erfahrungen und Marktkenntnisse in der Immobilienbranche sind optimale Wegbereiter für optimistische mittel-und langfristige Prognosen. Leerstehende Büroimmobilien, häufiger Mieterwechsel zeugen von Fehlnutzung und nur allzu risikofreudiger Kreditvergabe seitens geschwächter Banken. Ob die deutsche Wirtschaft im Auf-oder Abschwung begriffen ist, wird die zukünftige Politik zeigen. Es wird Veränderungen geben. Die Nachfrage nach Büro-, Handels-und Logistikimmobilien steigt, allerdings nicht in dem Umfang, wie bisher.

Der Trend geht zur nachhaltigen und effizienteren Investition. Was heißt das? Das Risiko soll überschaubar bleiben, die potentiellen Risiken am Markt sollen möglichst gering gehalten werden, bei dennoch guten Erträgen und Kapitalgewinnen. Bestandsimmobilien und deren Werterhaltung, energieorientierter Neubau sowie ein kompetentes Strategie-und Finanzierungsmanagement sind gute Garantien für zukunftsweisende Projekte. Immobilien hoher Qualität sind nach wie vor gute Anlageobjekte. Die besten Standorte und Lagen für Gewerbeimmobilien, wie Logistik-, Hotelgewerbe-, Retail und Großraumbüroetagen haben selbstverständlich auch nach Finanzkrise und Bankenzusammenbruch keinerlei Attraktivität verloren und lassen auch zukünftig in Deutschland hohe Rendite und gute Umsätze erwarten.

Um Angebot und Nachfrage am Inlandsimmobilienmarkt auch weiterhin zu sichern und gleichzeitig zu stärken, setzt man auf energieoptimierte Werterhaltung und umweltschonenden, energieeffizienten Neubau in guten Innenstadtlagen sowie in ausgewiesenen Gewerbegebieten. Man erhofft sich daraus einen konstanteren, langfristig höheren Ertrag durch kürzere Leerstandszeiten von Büroimmobilien und längeren Mietverträgen, welches dem häufigen Mieterwechsel entgegenwirken soll. Investitions-und Kapitaleinsätze sollten sich auch in Krisenzeiten günstigerweise nicht zu einem Finanz-Fiasko entpuppen und einen dynamischen Wettbewerb ermöglichen.

Die pessimistischen Prognosen für den Immobilienmarkt sind zur Zeit aber auch vom allgemeinen subjektiven Gefühl einer möglichen Rezession in Deutschland geprägt. Investoren ziehen Kapital aus Europa ab und schüren bei Anlegern die Angst einer wirtschaftlichen Katastrophe. Mit Fachkompetenz setzen sich Immobilien-und Investmenthandel für mehr Überschaubarkeit am Weltmarkt ein und sichern ihren Interessenten somit weiterhin Gewinne.

In der chinesischen Sprache gibt es ein und dasselbe Schriftzeichen für zwei völlig gegensätzliche Bedeutungen, nämlich "Krise" gleich "Chance". Das allein reicht zwar nicht aus, um einen Aufschwung daherzureden, es zeigt aber, dass man auch in Krisenzeiten Chancen sehen und nutzen muss und Krisen bewältigen kann. Der deutsche Immobilienhandel ist zur Zeit durchaus in einer schwierigen, aber dennoch längst nicht aussichtslosen Lage. Zahlreiche internationale Investoren setzen nach wie vor auf deutsche Standorte und wirtschaftlich kompetente Finanzpartner. Damit ist man auch weiterhin auf den internationalen und nationalen Märkten erfolgreich.

 

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